Bei Fusonic finden Nerds nicht nur einen Job, sondern auch ein Zuhause.

23. May 2017

Jean-Pierre Stopinski

5 Min.

Hello world …

oder wie ich die Fusonics davon überzeugte, dass sie noch einen Nerd brauchen und dass ich der richtige bin.

Innerer Monolog:
„Was erzähl’ ich denn denen jetzt wirklich? Hab das Zeug mit dem Programmieren ja mal in der Schule gelernt, ist schon ein Weilchen her, aber ich lern’ ja Zuhause immer brav weiter. Wie soll ich denn denen jetzt erklären, warum ich vom IT-Support in die Softwarererei wechseln will? Und das Ganze so abrupt … hab ich überhaupt alle notwendigen Skills für den Job? Naja sie haben mich immerhin zum Vorstellungsgespräch eingeladen, das heißt ja schon was, oder?“

So oder so ähnlich ging es in meinem Kopf zu, als ich vor drei Monaten in Richtung Fusonic-HQ zu meinem Bewerbungsgespräch fuhr. Warum ich damals so nervös war, weiß ich heute nicht mehr. Aber ich bin mir sicher, dass es zukünftigen Bewerbern ähnlich gehen wird. Deshalb richtet sich dieser Text an die Zweifler. An diejenigen, die sich bei Fusonic bewerben wollen, aber sich nicht sicher sind, was sie hier erwartet. Die, die nicht wissen, ob sie die richtigen Skills mitbringen, ob sie schon genug Erfahrung haben, ob Fusonic das richtige Unternehmen für sie ist – für genau diese Menschen ist dieser Text.

TL;DR

Wenn eure Skills nicht ganz dem Anforderungsprofil entsprechen, lasst euch nicht entmutigen – bewerbt euch trotzdem und zeigt Begeisterung und Lernfähigkeit.

You’re at home, baby …

In all meinen bisherigen Jobs war ich der „Nerd“, „Geek“ oder auch „Freak“ im Büro. Der IT-Mensch, der ran musste, wenn das mit dem Drucken nicht so ganz hinhauen wollte, und dessen popkulturelle Anspielungen und Humor niemand so richtig verstanden hat.

Hier bei Fusonic ist das anders. Auch wenn die Geschäftsführung es mit Hemd und Lederschuhen teilweise verbergen möchte, spürte ich von Anfang an: Tief drinnen kommen die vier Jungs aus genau derselben Ecke wie ich – aus Geekcity, aus Nerdtown, aus dem Gsilicon Valley. Aus der Gegend, in der man Interesse – nein – eine omnipräsente Leidenschaft für neue Technologien und deren Möglichkeiten verspürt. Das bedeutet nicht, dass alle Fusonic-Bewerber die Welt als Binärcode sehen müssen aber man sollte schon ein großes Interesse für das Web und seine Möglichkeiten mitbringen.

Die Jungs kommen aus genau derselben Ecke wie ich – dem Gsilicon Valley.

Jean-Pierre Stopinski, Software Developer, Fusonic

Work & What?

Bei Fusonic wird nach dem „Work & Play“-Prinzip gearbeitet. Das ist ein fancy Name für etwas, das ich seit Jahren praktiziere. Wenn ich Zuhause beim Lernen den Kopf nicht voller bekommen kann, dann wird eine Runde gezockt, damit die Motivation nicht so weit verfliegt, dass sie einen Multipass braucht. Das funktioniert jetzt auch bei der Arbeit – nach einer intensiven Konzentrationsphase geht es raus aus dem Tunnel und ab an den Tischfußballtisch, die Dartpfeile oder die Gitarre, um den Denkapparat zu regenerieren. Es ist eine andere Art zu arbeiten. Wahrscheinlich auch nicht für jeden das Richtige. Aber für mich passt’s.

Brave new world

Zwar habe ich Software-Development maturiert, wollte dann nach der Matura jedoch andere Sachen ausprobieren. Dadurch habe ich die explosionsartigen Entwicklungen in den letzten Jahren nur teilweise mitbekommen. Klar, man liest hier und da mal einen Artikel und macht sporadisch Tutorials. Der richtige Praxisbezug und die Sinnhaftigkeit fehlt einem dennoch irgendwie. Soll heißen, dass ich noch einiges dazulernen muss, um am Ball zu bleiben.

Umso mehr hat es mich gefreut, dass Fusonic mir die Chance gegeben hat, mich bei einem dreimonatigen Praktikum zu beweisen. So viel wie möglich zu lernen um dann zu schauen, in welche Richtungen man gemeinsam gehen kann. Dabei wurde und werde ich stets von allen Seiten ohne Zögern unterstützt und hab dadurch in kurzer Zeit so viel gelernt, wie noch nie zuvor in meinem Leben. Es macht einfach Riesenspaß. Und wenn man das Ganze paart mit einem Team, das diesen Spaß versteht, dann freut einen das drölffach.

Wenn euer Skilllevel also nicht ganz dem Anforderungsprofil entspricht, lasst euch davon nicht entmutigen oder aufhalten. Wenn ihr Willen, Begeisterung und Lernfähigkeit beweist, dann findet sich eine Lösung.

It’s all in your head

Ob Fusonic zu euch bzw. zu DIR passt oder nicht, musst du selbst entscheiden. Für mich ist es der passende Job um meine Weltverbesserungsziele umzusetzen. Denn wer versteht was es mit dem „Internet of things" und der „Cloud“ auf sich hat, der weiß, dass gute Software einen riesigen Einfluss haben kann, und allen das Leben irgendwie etwas leichter macht. Uns erwartet eine Zukunft, die so viel vernetzter ist, als wir es bisher kennen. Eine Zukunft, in der uns die Waschmaschine eine Nachricht schickt, wenn der Toaster ihr erzählt hat, dass der Kühlschrank keine Milch mehr hat und dann automatisch, mit Rücksicht auf Preis und Allergien, Milch nachbestellt.

Bei Fusonic habe ich Arbeitgeber, Freunde und Helfer gefunden, die dies nicht nur verstanden haben, sondern effektiv daran arbeiten, diese Zukunft mitzugestalten.

PS: Dabei könnten wir noch Hilfe brauchen. Welche Jobs bei Fusonic derzeit zu vergeben sind, seht ihr ganz unten auf der Jobs-Seite, und wenn nichts Passendes dabei ist, dann bleibt euch noch immer die Initiativbewerbung.