28. Aug 2019

Dominik Sekacic

3 Min.

Beginners Guide to UX Design

Was du tun musst, um UX Designer zu werden.

Wenn du das hier liest, müssen wir dir nicht mehr erzählen, dass UX Designer einer der schönsten Berufe der Welt ist. Da du das schon weißt, denkst du – logischerweise – jetzt über eine Berufslaufbahn im Bereich UX Design nach. Vielleicht willst du deine Karriere in neue Bahnen lenken oder du kommst gerade frisch von der Schule und möchtest sie starten. Keine Sorge. Wir sind hier, um zu helfen. Wir zeigen dir, welche Schritte notwendig sind, um erfolgreicher UX Designer zu werden.

Unser einzigartiges Erfolgsrezept

Mit der patentierten „Fusonic-UX-Tschakka-Methode“ gelingt dir dein Karriere-Boost in kürzester Zeit.

Schritt 1: Überweise uns all dein Geld.
Schritt 2: Arbeite hart!
Schritt 3: Überweise uns wieder all dein Geld.

Moment, mir wird gerade gesagt, dass ich das nicht erwähnen darf und dass es hier um tatsächliche Möglichkeiten gehen soll, wie du UX Design lernen kannst. Na gut, dann bleiben wir eben ehrlich …

Okay, den offensichtlichen Weg über ein klassisches Studium lassen wir hier aus. Auf die Idee kommst du bestimmt auch ohne unseren Blogpost. Stattdessen sollen dir die folgenden Schritte eine erste Einstiegsmöglichkeit geben. So kannst du testen, ob UX Design wirklich das Richtige für dich ist, oder – für den Fall, dass ein Studium keine Möglichkeit für dich ist – dir eine alternative Route aufzeigen lassen.

Schritt 1: Recherchiere.

Du hast offensichtlich einen Internetzugang – nutze ihn! Schau dich online um. Folge Leuten, die über UX Design schreiben, sprechen und berichten. Damit du nicht bei null anfangen musst, bekommst du von uns einige Empfehlungen.

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The Futur

Das tolle an The Futur ist, dass sie auch viel über das Business hinter dem Design sprechen, was deinen Blick gleich auf ein breites Spektrum deiner zukünftigen Profession wirft.

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High Resolution

Verglichen mit The Futur ist dieser YouTube-Kanal mit seinen 38.000 Abonnenten relativ klein, aber er bietet zahlreiche spannende Interviews mit Experten aus der Design-Branche und den damit verbundenen Industrien.

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Awwwards

Awwwards ist nicht nur eine Website, die tonnenweise Inspirationen liefert, sondern auch eine Konferenz-Reihe, die rund um den Globus stattfindet. Der YouTube-Kanal zeigt großartige Talks aus diesen Konferenzen. Die lassen sich dank Smartphone immer und überall konsumieren: Bus, Bahn, Bad, Bett und auch an Orten, die nicht mit B beginnen.

Schritt 2: Lerne die Theorie.

Ein häufig begangener Fehler beim Erlernen von UX Design ist der reine Fokus auf die Tools. Man lernt lediglich den Umgang mit der Software, ohne die theoretischen Basics zu kennen. Doch die sind wichtig. Du solltest wissen, an welcher Wand du ein Bild aufhängen möchtest, bevor du das Loch bohrst. Soll heißen, es ist wesentlich, zu verstehen, warum Menschen gewisse Designs lieben und wie Gestaltung und Funktion miteinander verknüpft sind.
Auch dazu gibt es zahlreiche Wissensquellen. Starten kannst du mit folgenden:

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UX Beginner

Schon auf der Startseite macht Oz klar: Auch er war mal da, wo du jetzt bist. Er fing ohne Vorwissen mit UX Design an und nun hilft er angehenden Design-Profis dabei, in dieses großartige Berufsfeld zu starten.

Dazu bietet er unter anderem ein starkes Q&A sowie ein UX-Wörterbuch, das dir Fachbegriffe des UX Designs erklärt. Manche der Inhalte sind kostenpflichtig, aber auch die kostenlosen Inhalte sind sehr wertvoll. Im Blog findest du Artikel zu vielen wissenswerten UX-Themen, darunter auch Taktiken und Tipps für die Jobsuche. Wenn du nicht davor zurückschreckst, Geld in die Hand zu nehmen, dann sind auch seine UX-Kurse empfehlenswert. Falls du dir unsicher bist, kannst du ja die kostenlose Preview anfordern.

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UX Design for Beginners Course

Dieser UX-Design-Anfänger-Kurs von CareerFoundry ist ein kostenloses Tutorial. Er besteht aus sechs Videos, die man gemütlich – aber konzentriert – wegbindgen kann. Am Ende kannst du mit dem Test checken, ob du genug von dem Gehörten behalten hast.

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Udemy Theory Kurs

Dieser Udemy-Kurs konzentriert sich ausschließlich auf UX-Theorie. Keine Software-Shortcuts, kein Nachbauen von Designs – richtiges Basiswissen wird hier vermittelt. Mit 199,99 € ist der Spaß nicht ganz günstig. Allerdings gibt es auf Udemy fast immer „Aktionen“, bei denen der Kurs auch für 9,99 € zu haben ist. Wenn du gerade Pech hast, warte einfach einige Tage und versuche dein Glück erneut oder schau bei unseren Kollegen von Webgears auf Gutscheinsammler.de vorbei.

Schritt 3: Lerne die Werkzeuge kennen.

Jetzt wird es Zeit, jene Tools kennenzulernen, die dich in deinem Design-Leben begleiten werden. Anfangs kann die schiere Masse an Werkzeugen einschüchternd und sogar überwältigend wirken. Der Kaninchenbau geht wirklich tief runter. Doch die gute Nachricht ist, es genügt, wenn du mit einigen der bekanntesten, beliebtesten und gängigsten Werkzeuge – wie Sketch, Adobe Xd oder Figma – startest. Tutorials für die Tools findest du leicht im Internet. Sei es auf Lernplattformen wie Skillshare oder völlig kostenlos auf YouTube. Allerdings musst du dabei sehr darauf achten, nicht aus Versehen auf ein Katzenvideo zu klicken – aus dem Sog kommt man nicht mehr raus.

Wenn du der Meinung bist, genügend Selbstbeherrschung zu haben, um der Katzenversuchung zu widerstehen, empfehlen wir den YouTube-Kanal „Sketch Together“ vom fantastischen Pablo Stanley.

Schritt 4: Tritt der Community bei.

Vor allem am Anfang unterschätzt man diesen Punkt gerne, dabei würden viele UX-Design-Experten bezeugen, dass es der wichtigste der vier Schritte ist, wenn man wirklich in das Thema UX Design eintauchen will. Durch die Vernetzung mit Designerinnen und Designern, kannst du anhand ihrer Arbeiten lernen, wie du deine eigenen verbessern kannst. Außerdem kannst du ihnen Fragen stellen. Dazu musst du nicht mal zwingend irgendwelche teuren UX-Design-Konferenzen besuchen. Die Community ist sehr offen und freundlich. Trau dich einfach, deinen Lieblingsdesignern eine Nachricht auf Instagram zu schicken, oder kommentiere ihre Arbeiten, stelle Fragen – je mehr du mit der Community interagierst, umso schneller lernst du dazu.

Michael Janda Profil Picture

Michael Janda

Michael ist Designer, Speaker und Autor des Buches „Burn your Portfolio“. Auf Instagram findest du viele Videos, in denen er über das Business hinter dem Design und Design-Strategien spricht. Noch dazu ist er sehr freundlich.

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Ioana Adriana Teleanu

Auf ihrem Instagram-Account @uxgoodies zeigt dir Iona genau das – UX Goodies. In ihren Posts bringt sie dir nicht nur UX Basics bei, sondern sie ist auch super nett, wenn du eine Frage hast. Zögere also nicht, sie in den Kommentaren oder auch über eine DM zu kontaktieren

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Gabriel Kirmaier

Auf seiner Seite „UX Bites“ wird Gabriel zu einer wahren Content-Maschine. Beinahe täglich postet er wertvolles Wissen über UX Design und sagt sogar selber, dass man ihm Fragen als Direct Messages schicken kann.

Beyond Instagram

Wir haben uns hier auf Instagram fokussiert, weil wir deinen Startpunkt da setzen wollen, wo du dich eh schon rum treibst. Das ist aber natürlich nur ein Anfang. Du solltest dir auch passende Subreddits suchen, dich auf Medium und Twitter umschauen, und auch auf Instagram wirst du noch viele weitere großartige Accounts finden.

Bonus

Vielleicht kennst du Menschen, die unverständlicherweise nicht Designer, sondern Software Developer werden wollen – du weißt schon, das sind diese scheuen Geschöpfe mit mechanischen Tastaturen, die deine Ideen umsetzen. Wenn du diesen Menschen eine Hilfe sein willst, lotse sie hier her. Wir haben nämlich auch einen Blogpost darüber geschrieben, wie man Software Developer werden kann.

Photo by Federica Galli on Unsplash