03. Mar 2021

Britta Högler

8 Min.

When life gives you lemons…

ask your Feelgood Manager to bring gin!

Wenn Leute zum ersten Mal hören, dass wir bei Fusonic eine Feelgood Managerin (FGM) haben, ist die erste Reaktion zumeist Verwunderung. „Feelgood Managerin? Aha, und was kann ich mir darunter vorstellen?“. Was eine FGM ist und warum wir davon überzeugt sind, dass jedes Unternehmen von Feelgood Managern profitiert, erfahrt ihr hier.

Feelgood Manager sehen den Menschen hinter dem Arbeitnehmer.

Wir können festhalten: Wer gerne ins Büro kommt, arbeitet produktiver, bringt Projekte effektiver zum Abschluss und ist motiviert, sich selbst weiterzuentwickeln. Eine gute Arbeitsatmosphäre bietet den notwendigen Nährboden für geniale Ideen, schweißt Teams zusammen und gibt Raum für Selbstverwirklichung.

All das entsteht, wenn die richtigen Leute mit einer guten Portion Motivation zusammenkommen. Aber wenn wir ehrlich sind, läuft nicht immer alles rund. Und manchmal lässt auch die Motivation auf sich warten. Und genau in diesen Phasen ist Gabi für uns da. Sie ist die Frau fürs gute Gefühl im Fusonic-Alltag.

TL;DR

Jedes Unternehmen profitiert von Feelgood Manager_innen. Nichts ist so wichtig, wie ein eingespieltes Team aus motivierten Arbeitnehmer_innen. Produktives und effektives Arbeiten braucht Kollegialität, denn zusammen sind wir stark!

Die Feelgood-Seelsorge mit Beratungsfunktion

"Wann immer ich eine Idee habe, die die Zusammenarbeit im Team verbessert oder den Teammitgliedern einfach ein Lächeln ins Gesicht zaubert, gehe ich damit zu Gabi und pitche meinen Vorschlag. Sie hilft mir, die Idee zu verfeinern, Zeit und Ressourcen dafür zu finden und gegebenenfalls auch bei der Umsetzung.

Ich nutze das Feelgood Management nicht nur, wenn ich Hilfe bei arbeitsbezogenen Themen brauche, sondern auch, wenn ich mich in einer persönlichen Zwickmühle befinde und einen Ratschlag benötige. Wenn ich nicht weiß, wie ich meine Meinung richtig formulieren soll, um eine konstruktive Diskussion ins Rollen zu bringen oder auch wenn ich Tipps für die Verbesserung meiner Work-Life-Balance suche – dann ist Gabi für mich die erste Ansprechperson.

Ich nenne unsere Gespräche dann liebevoll ‚Feelgood-Seelsorge‘ – ohne Agenda, einfach nur Zeit zum Reden, Erklären und über neue Ideen sinnieren. Unsere Feelgood Managerin hat immer ein offenes Ohr und gibt Unterstützung", so unsere Senior-Software-Developerin Lilly.

Feelgood Seelsorge

Feelgood Management als Differenzierungsmerkmal

Feelgood Management geht auf die Bedürfnisse und Wünsche jedes einzelnen Teammitglieds ein und wirkt damit auch präventiv gegen eine übermäßige Mitarbeiterfluktuation. Die Konkurrenz schläft nicht und der herrschende Fachkräftemangel ist kein Geheimnis. Neben unserem spektakulären Team, den individuellen Projekten und Partnern differenzieren wir uns natürlich auch über unsere Work-and-play-Arbeitsweise und das FGM.

Das Konzept des Feelgood Managements ist also aus mehreren Aspekten für Arbeitgeber und Mitarbeiter_innen spannend. An dieser Stelle möchten wir unsere wichtigsten Learnings teilen, die wir seit 2016 im Bereich FGM gewinnen konnten.


Feelgood Management: 3 Tipps für Arbeitgeber

Tipp 1: Wir-Gefühl schaffen

Gut laufende Unternehmen haben eines gemeinsam: Prozesse sind durchdacht, optimiert und die Rahmenbedingungen sind für alle Beteiligten klar. Was dabei – besonders während der Onboarding-Phase – oft auf der Strecke bleibt, ist der persönliche Austausch mit den Neuankömmlingen. Denn zu Beginn ist für neue Mitarbeiter_innen alles neu – Kolleg_innen, die Unternehmenskultur und die künftigen Aufgaben.

Es ist uns ein großes Anliegen, neue Fusonics auf einer menschlichen Ebene abzuholen, ihnen den Start im neuen Team so angenehm wie möglich zu gestalten und ihren Persönlichkeiten bei Fusonic Raum zu geben.

Fusonic Office

Der beste Start mit Feelgood-Garantie? Ein Welcome-Coffee mit den engsten Teammitgliedern! Nach dem ersten Kaffee läuft unser Onboarding konkret so ab: Es wartet ein komplett ausgestatteter Arbeitsplatz darauf, bezogen zu werden. Sämtliche Accounts sind zu diesem Zeitpunkt schon erstellt. Unser CEO Matthias hilft persönlich bei der finalen Einrichtung und gibt dabei schon erste Einblicke in den Arbeitsalltag und in unsere Arbeitsweise.

„Mein großes Ziel ist es, dass neue Fusonics am Ende ihrer Probezeit bei uns auch wirklich angekommen sind“, sagt unserer Feelgood Managerin Gabi. „Sie wissen, dass sie mit ihrer Leistung wesentlich zum Erfolg des gesamten Teams beitragen und bekommen dafür auch die entsprechende Wertschätzung.“


Tipp 2: Wissen dokumentieren und teilen

Der erste Tag ist geschafft, alle Beteiligten sind motiviert und der Neuankömmling… weiß logischerweise noch nicht über alles im Fusonic-Alltag Bescheid. Wie kommt er denn an die lässigen Benefits? Und welches Tool wird intern zum schnellen Austausch genutzt? Unser Playbook gibt Antworten! Das Playbook ist wie ein Shortcut zu Fragen rund um Tools, Benefits, Events, Regelungen und zu vielem mehr. Ein Leitfaden für „die Neuen“ und ein Nachschlagewerk für „alte Hasen“.

„Das liegt sicher auch daran, dass es mittlerweile zu einem lebenden Organismus mutiert ist“, witzelt Gabi. „Ich bin schon lange nicht mehr die einzige, die Artikel postet oder aktualisiert.“

Aufzeichnungen von Gipfeltreffen, dabei wird dem Team im Stand-up-Format ein Thema (Unternehmensnews, Projektvorstellungen und -updates und vieles mehr) präsentiert – und wie der Name es vermuten lässt, gibt es für alle Teilnehmer_innen einen Gipfel und ⚡-Talks, ein blitzschnelles (meist 10-minütiges) Vortragsformat, das darauf abzielt neue Technologien, Frameworks oder allgemeine Impulse zu kommunizieren sind dort abgespeichert und können zu jeder Zeit, von allen Mitarbeiter_innen abgerufen werden.

Egal ob Gipfeltreffen, Playbook oder ⚡-Talks – all diese Maßnahmen unterstützen unsere Feelgood Managerin Gabi dabei, eine Atmosphäre zu schaffen, in der jede_r Mitarbeiter_in sich informiert fühlt.

„Klar kommt es auch heute noch vor, dass Teammitglieder nicht rechtzeitig alle wichtigen Informationen bekommen, die sie für ihre Arbeit benötigen. Dass Fragen irgendwo stecken bleiben oder sich Anforderungen plötzlich ändern. Doch mittlerweile haben wir gute Methoden entwickelt, wie wir mit solchen Situationen umgehen“, meint Gabi. Und das Geheimrezept?

„Da gibt es nicht den einen richtigen Weg für alle“, schlussfolgert sie. „Manche möchten ihren Unmut über Ärger, Sorgen oder Probleme gerne persönlich anbringen, andere tun sich damit extrem schwer und greifen lieber auf ein anonymes Feedback-Modell zurück.“

Wichtig ist auf jeden Fall: Ein offenes Ohr für die Belange der Kolleg_innen haben und sie ernst nehmen. Denn kaum etwas ist schlimmer, als mit ausgesprochenen Sorgen alleine gelassen zu werden.


Tipp 3: „Danke“ sagen und Leistungen anerkennen

„Ned gschimpft isch globt gnua…“

Die Vorstellung, dass Mitarbeiter_innen eh wissen, dass man zufrieden ist, solange man ihre Arbeit nicht kritisiert, klebt in unserer Gesellschaft wie ein zäher Kaugummi an der Schuhsohle. Wir sehen das anders und sparen nicht mit Lob, wo tolle Leistungen erbracht werden.

„Oft kommen Projektleiter_innen auf mich zu und wünschen sich etwas Besonderes zum Abschluss eines wichtigen Meilensteins“, erzählt uns Gabi. „Dann organisiere ich die unterschiedlichsten Aktionen für sie: Das Team geht gemeinsam Bogenschießen, besucht einen Kochkurs, geht ins Kino, macht eine Wanderung oder was uns sonst noch so einfällt.“

Das eigentliche Highlight ist aber ein einfaches Lob und eine konstante Wertschätzung aller Teammitglieder. Egal ob vom Projektleiter, dem Kunden oder den Kollegen. Es stärkt das Gemeinschaftsgefühl, gibt Energie und lässt alle an einem Strang ziehen.

„Interessanterweise haben solche Teamevents gerade im vergangenen Jahr extrem Fahrt aufgenommen“, berichtet die Feelgood Managerin. Social distancing führt dazu, dass zwischenmenschlicher Kontakt leider immer mehr auf der Strecke bleibt und Teams nur noch über Instant-Messenger und Videoanrufe miteinander kommunizieren. Es ist schwierig, in dieser Situation ‚etwas Besonderes‘ zu organisieren. „Zum Glück sind wir alle Geeks!“, lacht Gabi und erklärt: „2020 hab ich jede Menge selbst gekochter Lunch-Pakete an die Teammitglieder ausgeliefert und so gut wie alle haben mittlerweile das Spiel ‚Among us‘ auf dem Rechner installiert. Bis wir uns wieder im ‚real life‘ treffen können, zocken wir halt noch ein wenig miteinander.“


Fusonic Feelgood Managerin

Über Gabi, Feelgood Managerin

Gabi hat 2011 bei Fusonic begonnen und seit 2016 die Aufgaben der Feelgood Managerin übernommen. Seither kümmert sie sich um sämtliche Themen der Unternehmenskultur. Sie schmeißt verrückte Parties, versorgt das Team mit gesunder Nervennahrung, kümmert sich um die Office-Gestaltung und gibt immer wieder neue Impulse für alles, was dem Team gut tut.

Du willst mehr über Feelgood Management bei Fusonic wissen oder dich mit Gabi austauschen? Dann schreib ihr gerne ein E-Mail, vernetz dich mit ihr auf LinkedIn oder komm auf einen Kaffee vorbei und mach dir selbst ein Bild von unserer Arbeitsweise.