11. Sep 2015

Dominik Sekacic

3 Min.

Just do it!

Egal wie sehr man seinen Job liebt, manchmal ist es schwer, sich für anstehende Auf­gaben zu motivieren. Daher haben wir für euch fünf Tipps zusammengetragen, die euch bei einem Motivationstief helfen können.

1. Zur richtigen Zeit arbeiten

Jeder hat seine eigene biologische Uhr und die teilt den Tag nicht zwangsweise gleichmäßig in die drei Bereiche Arbeit, Freizeit und Schlaf ein. Der Höhepunkt der Leistungsfähigkeit ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich verteilt. Das ist besonders bei Schriftstellern gut zu sehen. Während die einen früh am Morgen tippen, geht bei den anderen vor Mitternacht gar nichts.

Findet raus, wann ihr für welche Arbeit am besten geeignet seid und plant euren Tag danach. Beispielsweise könnt ihr kreative Aufgaben am Morgen erledigen, organisatorische am Nachmittag oder eben umgekehrt – ganz wie es euer Biorhythmus vorgibt.

2. Teamarbeit

Wer Abmachungen mit sich selbst trifft, neigt eher dazu, diese zu brechen. Kein Wunder: Wenn wir mit uns selbst was ausmachen und im entscheidenden Moment keine Lust drauf haben, sind 100 Prozent der Beteiligten mit einer Absage einverstanden. Wenn dem nicht so wäre, würde sich morgens noch vor dem Berufsverkehrsstau wahrscheinlich ein Joggingverkehrsstau bilden – doch das bleibt uns vorerst wohl noch erspart.

Daher solltet ihr Teams bilden. Wenn ihr gemeinsam an einem Projekt arbeitet, möchte niemand die anderen versetzen, enttäuschen oder warten lassen. Besonders wenn die einzelnen Aufgaben aufeinander aufbauen, ist gegenseitige Zuverlässigkeit unabdingbar.

3. Das große Ganze sehen

In Managerkreisen geht seit fast 50 Jahren eine Legende umher. Sie handelt vom Besuch John F. Kennedys bei der Apollo Mondmission. Angeblich sah der Präsident einen Mann, der den Boden fegte, und frage ihn nach seiner Aufgabe. Der Mann salutierte und antwortete: „Ich helfe dabei einen Mann auf den Mond zu bringen, Sir.“

Ob diese Geschichte wahr ist, werden wir wohl nie erfahren, aber es spielt auch keine Rolle. Der Putzmann sah nicht den schmutzigen Boden vor sich, er sah das große Ziel und das sollten wir auch tun.

4. Das Kleine sehen

Ein Widerspruch zu Punkt drei? Nein. Es ist gut, sich das große Ziel vor Augen zu halten, nicht aber den gigantischen Berg an Arbeit, der bis zur Erreichung von diesem zu bewältigen ist. Planung ist daher sehr wichtig.

Teilt euch die Arbeit in kleine, mach- und kontrollierbare Tasks ein. Diese könnt ihr nach und nach abarbeiten. So kommt ihr gut voran und habt immer das Gefühl etwas geschafft zu haben.

5. Anfangen

Dass aller Anfang schwer ist, ist wohl für niemanden neu. Dennoch scheuen viele den Start. Wir stehen am Beckenrand, starren auf die Wasseroberfläche und überlegen, wie kalt es wohl ist. Sobald wir aber gesprungen sind und die ersten Schwimmzüge gemacht haben, merken wir, dass die Zweifel noch immer am Beckenrand stehen und wir uns von ihnen befreit haben.

Doch bitte springt jetzt nicht auf euren Schreibtisch oder eure Werkbank. Viel effektiver sind kleine Rituale. Beispielsweise könnte der erste Espresso am Morgen den Arbeitsstart begleiten oder aber eine bestimmte Playlist. Verbindet den Arbeitsbeginn mit etwas Angenehmen und versucht euch darauf zu konzentrieren, dann wird der Start gleich viel leichter.

Und wenn das alles nichts hilft, bleibt euch immer noch Shia.