24. Aug 2015

Felix Salcher

3 Min.

Vom Kellerkind zum Development-Padawan

Anfang des Jahres nahm ich, gemeinsam mit drei Klassenkameraden am 1. Vor­arlberger Umma Hüsla Hackathon teil. Unter dem Teamnamen „Kellakinda“ gingen wir an den Start des 28 stündigen Programmier-Marathons.

Der erste Kontakt

Neben den Kellerkindern war auch ein Team names Fusonic unter den Teilnehmern. Die Jungs entwickelten und präsentierten phantomshot, eine Software zur Automatisierung von Screenshots. Ich fand das Tool ziemlich beeindruckend und beschloss daraufhin, mich für ein Praktikum bei Fusonic zu bewerben.

Noch viel zu lernen ich habe

Eine Bewerbung und einige Zeit später, wurde ich von Matthias erst zum Bewerbungsgespräch und anschließend zu einem Probetag eingeladen. Schon beim Probetag zeigte sich, dass ich bei Fusonic noch viel dazulernen kann. Hier werden Technologien verwendet, mit denen ich während meiner Schulzeit nie in Berührung gekommen bin.

Am 1. Juli war es dann schließlich soweit, ich verbrachte meinen ersten Tag bei Fusonic. Nachdem ich mich im neuen „Work-Environment“ zurechtgefunden, und mir die Namen der neuen Kollegen gemerkt hatte, stand am Ende des Tages noch ein „Einstandszock“ an. Eine schöne Partie Smash und Mario Kart quer durch alle Nintendo Konsolengenerationen hindurch – sogar auf einem 4K Fernseher. Da zeigte sich dann, dass auch ein Padawan seinen Meistern noch was beibringen kann.

Eine neue Hoffnung

Seither arbeite ich an der Entwicklung von großen Web-Projekten mit. Diese Tätigkeit war anfangs mit einigen Startschwierigkeiten verbunden, da ich davor nie mit Git Version Control, Gulp oder einem Jekyll Server, geschweige denn mit Ubuntu gearbeitet habe. Aber nun, nach etwas über einem Monat bei Fusonic habe ich eine Menge gelernt. Die Verwendung von Git oder das Konfigurieren des Gulpfile sind alltäglich geworden. Auch das definieren von Styles mithilfe von Less, einem CSS-Präprozessor ist inzwischen nicht mehr wegzudenken.

Außerdem gab es auch außerhalb von technologischen Änderungen etwas, an das ich mich gewöhnen musste.

Collage Ummahüsla Hackathon

Um 11:30 Mittagspause? Die ersten paar Tage fühlte ich mich wie im Altersheim.

Felix Salcher, Praktikant

Aber man gewöhnt sich überraschend schnell daran, was ich spätestens dann gemerkt habe, als mein Magen plötzlich um 10:45 zu knurren begann…

Mal abgesehen von den Essenszeiten fühlte ich mich im Fusonic Headquarter sofort wie zuhause. Obwohl ich „nur“ ein Praktikant bin, werde ich ernst genommen und nach meiner Meinung gefragt. Ich werde gleich behandelt wie alle anderen und das erlaubt es mir, einen wahren Einblick in die Welt eines Entwicklers zu bekommen.

Vor meiner Zeit bei Fusonic habe ich noch etwas gezweifelt, ob das Entwicklerleben wirklich das richtige für mich ist. Doch seit ich hier bin, weiß ich, dass es für mich nichts anderes mehr geben kann. Als Entwickler entsteht nie Langeweile, da eine Codezeile tiefer oft schon die nächste spannende Herausforderung wartet.

Alte Leute am Essen