Nachricht von „SAM“

Wenn ein Unter­nehmen eine gewisse Größe er­reicht, wird es zu­nehm­end schwerer, passende Soft­ware zu finden. Schließ­lich kommt ein Airbus A380 auch nicht mit nor­malen Auto­reifen aus. So er­ging es auch der Liebherr-Werk Nenzing GmbH, einem Unter­nehmen der Liebherr-Firmen­gruppe und einem der welt­weit größten Bau­ma­schin­en­her­steller. Der Stand­ort Nenzing war aus seiner Ver­triebs­mana­ge­ment­soft­ware raus­ge­wach­sen und be­auf­tragte uns mit der Pro­gram­mier­ung von SAM3, einer Sales-Mana­ge­ment-Lösung speziell an­ge­passt an die Bedürf­nisse des welt­weit operierenden Unternehmens.

Zentraler Knotenpunkt

Sämtliche Angebote und Verkäufe werden bei Liebherr über SAM3 abgewickelt. Um das zu ermöglichen, dient die Software als zentraler Daten-Knotenpunkt im Unternehmen. Datensätze können je nach Notwendigkeit durchsucht, gruppiert und gefiltert werden.

Doch die Daten stehen nicht nur zur Einsicht zur Verfügung, mit ihnen wird auch gearbeitet: So errechnet der Sales-Kalkulator anhand von Basisdaten automatisch den Angebotspreis, während der Angebots-Konfigurator es den Liebherr-Kundenbetreuern ermöglicht, dabei auf spezifische Kundenwünsche einzugehen.

Automatisierung

Damit Prozesse rund um den Globus fehlerfrei funktionieren, werden einige Abläufe in SAM3 automatisiert. So werden beispielsweise Wechselkurse direkt eingespielt und dank zentraler Rollenverwaltung sind stets sämtliche zuständigen Personen in den Verkaufsprozess mit eingebunden.

Task-orientierte Bedienung

In großen Unternehmen sind die Workflows so unterschiedlich wie die einzelnen Mitarbeiter. Somit könnten die individuellen Anforderungen an die Software kaum unterschiedlicher sein. Um sich optimal an die jeweilige Arbeitsweise anpassen zu können, gibt es in SAM3 die Möglichkeit, Arbeitsbereiche in sogenannten Grid-Layouts zu speichern. Neben Fensterposition und -größe beinhalten diese Grids auch vordefinierte Filter und Gruppierungen. Zusätzlich erleichtert wird die Task-orientierte Bedienung mittels „Ribbon-Buttons“, wie sie Anwender von MS-Office gewohnt sind.

Doch nicht nur Workflows unterscheiden sich, auch die Geschmäcker und Vorlieben sind bekanntermaßen unterschiedlich. Daher bietet SAM3 unterschiedliche Themes für die Benutzeroberfläche – von hellen Designs für Sonnenanbeter, bis hin zu einem dunklen GUI, mit dem selbst Batman seine Freude hätte.

Schnittstellen

Natürlich muss ein zentraler Knotenpunkt auch Schnittstellen zu sämtlichen Bereichen des Unternehmens bieten. So ist SAM3 beispielsweise mit dem ERP-System und der Liebherr-internen Konstruktionsverwaltung verknüpft.

Office-Einbindung

Wichtige Dokumente wie Verträge oder technische Dokumentationen werden durch die Anbindung an MS-Office direkt in SAM3 bearbeitet. Wird eine Datei aktualisiert, steht sie sofort allen Projektverantwortlichen in neuester Version zur Verfügung.

Paradebeispiel

SAM3 ist in vielen Punkten ein Paradebeispiel für den intelligenten Einsatz von personalisierter Unternehmenssoftware im B2B Bereich. Und dank Software-Evolution werden Liebherr-Mitarbeiter auf immer neue Features und Verbesserungen zurückgreifen können.

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