Mission: Virtuelle Produktpräsentation

Stellen Sie sich vor, Sie können ein Urlaubsdomizil sehen, lange, bevor Sie abreisen, oder die Fahreigenschaften eines Autos testen, ohne sich tatsächlich ins Fahrzeug zu setzen. Für das Schweizer Unternehmen Vectronix haben wir diese Art der Produktpräsentation Wirklichkeit werden lassen.

Für Technologievorreiter wie Vectronix sind aussagekräftige Produktpräsentationen ein wichtiger Bestandteil des Produktmarketings. Potenzielle Kunden müssen die Möglichkeiten und den Mehrwert einer Neuentwicklung erkennen können. Für den neuen, multifunktionalen Laser-Entfernungsmesser COLD IPC haben wir eine VR-App entwickelt, welche die Key-Features des Produktes – im wahrsten Sinne des Wortes – vor Augen führt.

COLD ICP – ein einzigartiger Multifunktions-Laserentfernungsmesser

Das Draußen nach drinnen bringen

Das COLD IPC wurde für den Außeneinsatz entwickelt – da bieten Meeting-Räume und Messen schlechte Voraussetzungen für eine ordentliche Produktpräsentation. Doch mit VR-Technologie versetzen wir Interessenten einfach direkt an den Ort des Geschehens. Mit einem VR-Headset ausgestattet, tauchen sie in ein VR-Game ein, welches das COLD IPC und seine Möglichkeiten nicht nur sehen, sondern erleben lässt.

Zu Beginn des Spiels findet sich der User mitten in einer Missionsbesprechung wieder und kann sich mittels Kopfbewegung im Raum umsehen. Die Einsatzbesprechung dient zeitgleich als Tutorial, in dem Neulinge ganz nebenbei den Umgang mit der VR-Technologie lernen.

Die Einsatzbesprechung dient zeitgleich als Tutorial.

Direkt danach geht es in den virtuellen Missionseinsatz. Die Aufgabe des Spielers ist es, Distanzen zu strategisch wichtigen Punkten zu messen. Welche das sind, erfährt er stilecht per Funk über das Headset. Wenn die Mission erfüllt wurde und der User die Funktionsweise des COLD IPC erlebt hat, kehrt er einfach in die Realität zurück.

Selbst testen


Für ein optimales Erlebnis empfehlen wir das Testen mit einem Cardboard oder VR-Headset. Wer keines besitzt, darf gerne bei uns vorbeikommen.

Prototyp zum Mitnehmen

Im Vergleich zu klassischen Demo-Modellen bringt die VR-Technologie zwei entscheidende Vorteile mit: Erstens zeigt sie den Interessenten, wie sich das Produkt direkt am Einsatzort bewährt, und zweitens kann der virtuelle Prototyp einfach mitgenommen werden. Dafür ließ Vectronix sogenannte Cardboards im eigenen Corporate Design gestalten. Mit diesem simplen Gadget und Kopfhörern können die potenziellen Kunden die Demo-Mission immer wieder spielen und auch andere das Produkt erleben lassen.

Das gebrandete Cardboard kann Interessenten mitgegeben werden, so können sie die virtuelle Produktpräsentation jederzeit mit dem eigenen Smartphone wiederholen.

Technik: Performance against Motion Sickness

Bei einem Virtual Reality-Projekt spielt flüssige Darstellung eine entscheidende Rolle. Wird die Perspektive nicht schnell genug aktualisiert, nehmen die Nutzer ihre Kopfbewegung verzögert wahr, was zur sogenannten Motion Sickness führen kann. Wer schon mal während einer Autofahrt gelesen hat, kennt das Gefühl vielleicht.

Um dies zu verhindern und eine flüssige Darstellung sicherzustellen, sind 60 FPS Ziel und größte Herausforderung zugleich. Um die optimale Experience auf verschiedensten Smartphones zu erreichen, war es wichtig, alle Komponenten dementsprechend zu optimieren. Mit WebVR haben wir uns für eine API entschieden, die es Webapplikationen ermöglicht, auf die Sensoren von externen Geräten wie Oculus Rift, HTC Vive und GearVR zuzugreifen, wo Kopfposition, Displaygröße, Linsenparameter und viele weitere Daten verarbeitet werden. Diese Informationen sind die Grundlage für eine realistische Darstellung im virtuellen Raum.